Die Krankheitslast der Eosinophilen Ösophagitis (EoE) ist hoch. Im Alltag kommt es häufig zu Verschleierungen der Symptome, da viele Patient*innen, von Kleinkindern bis zu den Erwachsenen, ein adaptives Essverhalten zeigen.
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Dupilumab bei Eosinophiler Ösophagitis
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IMPAKTS – Vermeidungsstrategien erkennen und die Krankheitskontrolle richtig einschätzen
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Quelle: Adobe Stock | mat | 1298793143
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Die Krankheitslast der Eosinophilen Ösophagitis (EoE) ist hoch. Im Alltag kommt es häufig zu Verschleierungen der Symptome, da viele Patient*innen, von Kleinkindern bis zu den Erwachsenen, ein adaptives Essverhalten zeigen. Der IMPAKTS-Fragebogen kann dabei unterstützen, Menschen mit einer unzureichenden Therapiekontrolle zu identifizieren.
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Die EoE ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Ösophagus, die durch eine Infiltration mit eosinophilen Granulozyten, Dysphagie und Bolusobstruktion charakterisiert ist.1 Oft stellen sich die Symptome schleichend ein und nehmen mit der Zeit zu. Um diese weniger zu merken, passen viele Betroffene ihr Essverhalten an und meinen dadurch ihre Erkrankung zu kontrollieren. Diese Annahme ist aber falsch und im Hintergrund läuft die Krankheitsprogression fort (Abb. 1).2 „Je länger das Problem besteht, umso größer sind die chronischen Veränderungen. Mit jedem Jahr steigt das Risiko für Fibrostenose und Strikturen“, machte Dr. Markus Dreck, niedergelassener Gastroenterologe aus Coesfeld, im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz von Sanofi deutlich.
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Abbildung 1 | Zunahme inflammatorischer und fibrotischer Merkmale einer EoE mit steigender Diagnoseverzögerung.mod. nach 2 Retrospektive Analyse der Schweizer EoE-Datenbank (SEED)
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Umso wichtiger ist es, die Patient*innen ohne ausreichende Krankheitskontrolle zu identifizieren und adäquat zu therapieren. Der IMPAKTS-Fragebogen ist dabei ein valides Instrument, um adaptives Essverhalten zu erkennen bzw. zu monitoren und unterstützt sowohl bei der Indikationsstellung als auch der Verlaufskontrolle (Kasten).3 „Da der Fragebogen von den Patient*innen einfach im Wartezimmer ausgefüllt werden kann, setze ich ihn regelmäßig ein“, berichtete Dreck aus der täglichen Praxis.
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Der IMPAKTS-Fragebogen deckt Vermeidungsstrategien auf3
Immer Letze*r am Tisch
Meiden von fester Nahrung
Pürieren von Mahlzeiten
Aversion gegen Tabletten
Kauen/Einspeicheln (exzessiv)
Trinkmenge erhöht/Nachtrinken
Sozialer Rückzug
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Prof. Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie aus Starnberg, machte die Erwartungen an eine moderne Therapie deutlich: „Die Therapieziele für Patient*innen sind Symptomfreiheit, Normalisierung der Lebensqualität sowie die Vermeidung von akuten Komplikationen und langfristigen Schäden.“ Er warnte eindringlich: „Eine unbehandelte EoE geht irgendwann in eine wirklich enge Speiseröhre über, die gar kein Essen mehr passieren lässt. Zuwarten und Nichtstun gehört in den Bereich des Kunstfehlers.“
Als Therapieoptionen standen lange lediglich Eliminationsdiät, Protonpumpeninhibitoren sowie topische Steroide zur Verfügung. Seit 2023 ist mit Dupilumab (Dupixent®) die erste Systemtherapie für EoE ab 12 Jahren zugelassen. Ende 2024 folgte die Zulassungserweiterung für Kinder ab 1 Jahr.4,# Zulassungsrelevant waren die Studien LIBERTY EoE TREET bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahre sowie die Phase-III-Studie EoE KIDS bei Kindern von 1-11 Jahren, jeweils mit signifikant stärkeren Verbesserungen der Symptome, der ösophagealen Enzündung (histologisches Ansprechen) und des endoskopischen Bildes unter Dupilumab im Vergleich zu Placebo.5,6
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Aus der Praxis …
Dreck bestätigte die gute Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab im Praxisalltag. So beschrieb er den Fall eines 40-jährigen Patienten, der unter einer Erhaltungstherapie mit Budesonid mehrfach eine orale Candidose und Soorösophagitis entwickelt hatte, die auch unter Nystatin-Therapie persistierte. Nach Umstellen der Therapie auf Dupilumab 300 mg/1x wöchentlich gab es keinen Nachweis eines Soores und keine wiederkehrende Dysphagie mehr. Der Patient ist weiterhin sehr zufrieden mit der Dupilumab-Therapie und braucht sich nicht mehr sozial zurückzuziehen.
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# Dupilumab ist zugelassen zur Behandlung der Eosinophilen Ösophagitis bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 1 Jahr mit einem Körpergewicht von mindestens 15 kg, die mit einer konventionellen medikamentösen Therapie unzureichend therapiert sind, diese nicht vertragen oder für die eine solche Therapie nicht in Betracht kommt.4
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Referenzen
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1 Madisch A et al. Z Gastroenterol 2023; 61: 862–933
2 Schoepfer AM et al. Gastroenterology 2013; 145: 1230–1236
3 Hirano I, Furuta GT. Gastroenterology 2020; 158: 840–851
4 Fachinformation Dupixent® 300 mg, Stand November 2024
5 Dellon ES et al. NEJM 2022; 387: 2317–2330
6 Chehade M et al. NEJM 2024; 390: 2239–2251
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Quelle: Digitale Pressekonferenz „IMPAKTS matters: Vermeidungsstrategien erkennen – EoE kontrollieren“ am 4. Juni 2025
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Pflichttext Dupixent®
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Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi und Regeneron
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MAT-DE- 2502623-1.0-07/2025
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Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
sanofi.de
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Herausgeber
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Industriepark Höchst, K703, 65926 Frankfurt
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